© Schlitzer Bote
Erschienen am Freitag, dem 24. Dezember 1999
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Winternacht in den Ardennen

Die Begegnung zwischen den amerikanischen und den deutschen Soldaten, die zu Weihnachten 1944 für eine Nacht aus der Unmenschlichkeit des Krieges ausbrachen, ist für uns ein Zeichen der Hoffnung: Es ist möglich, dass an die Stelle von Feindschaft, Hass, Vernichtung und Tod wieder die Menschlichkeit und Liebe treten *
Lange musste Fritz Vincken warten, bis er einen "seiner Kriegshelden" wiedersah. Er sah Ralph Blank in einem Altenheim in Frederick/USA - zum ersten Mal seit dem Moment, an dem der frühere amerikanische Soldat die Hütte in den Ardennen verließ, um den Weg zurück zu seiner Einheit zu suchen.
"Lass mich schauen," sagte Vincken, während er einen hawaianischen Blumenkranz um Blanks Nacken legte, "dieselben Augen." "Wie ist es Dir ergangen?" erwiderte Blank. "Du bist kein kleiner Junge mehr *"
Ich war zwölf Jahre alt, als wir in einer Aprilnacht 1944 durch einen schweren Bombenangriff auf Aachen obdachlos wurden. Unser Wohnhaus mit der dazugehörenden Bäckerei war nur noch ein rauchender Trümmerhaufen. Zusammen mit meinen Eltern wurde ich nach Neuwied am Rhein evakuiert. Mein Vater, der Bäckermeister Hubert Vincken, wurde dort für die nächsten Monate Backstubenleiter beim Obermeister, bis dessen Bäckerei ebenso durch Fliegerschaden ausfiel. Nun drohte meinem Vater, 48 Jahre alt, die Einberufung zur Wehrmacht, doch der Obermeister sorgte dafür, dass er zur Arbeit in einer Heeresbäckerei dienstverpflichtet wurde. Irgendwo im deutsch-belgischen Grenzgebiet der Ardennen wurde das Brot für die mit Schanzarbeiten am Westwall beschäftigten Baukolonnen gebacken. Dorthin wurde Vater abkommandiert.
Durch Frankreich rollte die alliierte Invasion unaufhaltsam ostwärts. Viele glaubten, der Krieg gehe im Herbst zu Ende und planten, sich von der Front überrollen zu lassen. Je früher, desto besser. Kaum jemand fürchtete den westlichen Gegner. So kam mein Vater eines Abends mit einem Kübelwagen der Wehrmacht nach Neuwied, lud meine Mutter Elisabeth und mich auf und brachte uns in einer stundenlangen Nachtfahrt in seine Nähe. Dort hatte er eine Unterkunft für uns vorbereitet. In einer leerstehenden Baracke der "Organisation Todt", die einsam und versteckt an einer Lichtung stand, sollten wir die nächsten drei, vier Wochen ausharren. "Dann haben wir den Krieg hinter uns," sagte Vater voller Optimismus.
Leider sollte sich diese Hoffnung nicht erfüllen. Der Herbst zog sich dahin, die Front versteifte sich und im Dezember wagte Hitler seine Ardennenoffensive. Da waren wir immer noch in unserer Hütte, tief eingeschneit und seit Wochen ohne Verbindung zur Außenwelt. Mein Vater, der uns bis in den November hin wöchentlich Verpflegung gebracht hatte, kam infolge der Schneewehen nicht mehr zu uns durch.
Unsere Hütte hatte zwei verglaste Fenster und einen gemauerten Ofen, auf dem sich auch kochen ließ. Holzscheite lagen bereit. Grundnahrungsmittel hatten wir ausreichend: Kartoffel, Mehl, Nudeln und Haferflocken. Bevor der Schnee fiel, ging ich oft ins Tal zu einer Kartoffelmiete, an der die dort häufigen Wildschweine ein Loch gebuddelt hatten. Dort holte ich in einem Rucksack so viel und so oft ich nur konnte. In einem verlassenen Gehöft fand ich eine Menge Kerzen und einen einsamen, hungrigen Hahn, der mir wie ein Hündchen folgte. Sein Appetit war enorm, und er räumte tüchtig unter unseren Haferflocken auf. Das blieb nicht ohne Folgen, denn mit seinem Gewicht nahm auch die Lautstärke seines Krähens zu, und wir fürchteten, dass er auf uns aufmerksam machen könnte.Vor Weihnachten musste Mutter ihn zum Schweigen bringen.
Schon seit über einer Woche hörten wir den aus den Tälern zu uns dringenden Kampflärm. Dort unten tat sich etwas, und wir fassten neuen Mut. Mutter hoffte, Vater sei gesund in Kriegsgefangenschaft geraten. Bald sei auch für uns der Krieg vorbei.
Am 24. Dezember schien die Wintersonne an einem wolkenlosen Himmel. Den ganzen Tag über hörten wir das dumpfe Dröhnen alliierter Kampfflugzeuge, die völlig ungestört mit ihrer Bombenlast über uns hinwegzogen. Es war bitterkalt. Mit der Dunkelheit kam die Stille, und der Himmel gehörte wieder den Sternen, die über unsere tiefverschneite Lichtung funkelten. Mutter, die im spärlichen Licht einer Kerze am Ofen hantierte, sagte vor sich hin: "Wenn man nur wüsste, was aus dem Vater geworden ist. Wo mag er jetzt schon sein?"
Ich saß im Halbdunkel und wartete ungeduldig auf die Hühnersuppe. Auf einmal klopfte es an unsere Tür. Erschrocken zuckte ich zusammen und sah, wie Mutter hastig die Kerze ausblies. Dann klopfte es wieder. Wir fassten uns ein Herz und machten auf. Draußen, wie Phantome vor der schneebedeckten Lichtung, standen zwei Männer mit Stahlhelmen. Einer sprach zu Mutter in einer Sprache, die wir nicht verstanden, und zeigte auf einen Dritten, der im Schnee lag. Wir begriffen sofort, dass diese Männer amerikanische Soldaten waren.
Mutter stand regungslos neben mir. Sie waren bewaffnet und hätten ihr Eintreten erzwingen können, doch sie standen da und fragten mit den Augen. Und der im Schnee Sitzende schien mehr tot als lebendig. "Kommt rein," sagte meine Mutter mit einer einladenden Geste. Die Soldaten nahmen ihren Kameraden und streckten ihn auf meinem Strohsack aus. Keiner von ihnen verstand Deutsch, doch als einer es mit seinem Französisch versuchte, konnte er sich verständlich machen. Er glaubte wohl, wir seien Wallonen. Mutter hatte als Kind im benachbarten Belgien einige Jahre die Schule besucht und dort Französisch gelernt.
Während Mutter nach dem Verwundeten sah, half ich den beiden anderen beim Ausziehen ihrer schweren Mäntel. Sie machten einen erschöpften Eindruck. Am Ofen sitzend, wich die Kälte von ihnen und mit der Wärme stellten sich auch die Lebensgeister wieder ein. Wir erfuhren, dass der stämmige, dunkelhaarige Bursche Jim hieß; sein Kamerad, größer und schlanker, war Ralph. Harry, der Verwundete, schlief nun auf meinem Bett; sein Gesicht so weiß wie Schnee. Sie waren Versprengte, hatten ihre Einheit verloren und waren seit Tagen im Wald umhergeirrt.
Unrasiert wie sie waren, sahen sie ohne ihre schweren Mäntel dennoch eher wie große Jungen aus. Und so wurden auch von Mutter versorgt."Geh, bring noch sechs Kartoffeln," rief sie mir zu. Sie hatte eine zweite Kerze angezündet und schnitt die gewaschenen, ungeschälten Erdäpfel in unsere Suppe hinein. Sie zu schälen galt damals bei uns als Verschwendung. Während Jim und ich Mutter zuschauten, sah Ralph nach Harry. Er hatte viel geblutet, nun lag er teilnahmslos und still. Mutters Suppe verbreitete schon längst einen einladenden Duft. Ich war gerade dabei, den Tisch zu decken, da klopfte es wieder an der Tür. In der Erwartung, dass noch mehr versprengte Amerikaner draußen standen, öffnete ich ohne Zögern. Ja es waren Soldaten, vier Mann, alle bis an die Zähne bewaffnet! Ihre Uniform war mir wohlvertraut nach fünf Jahren Krieg. Das waren Soldaten der Wehrmacht, das waren unsere! Ich war schon vor Schreck wir gelähmt. Obschon ich noch ein Kind war, wusste ich: Wer den Feind in irgendeiner Weise begünstigt, wird erschossen! Kam nun alles zu einem furchtbaren Ende?
Mutters Gesicht konnte ich nicht sehen als sie heraustrat, doch ihre gefasste Stimme beruhigte mich etwas: "Sie bringen aber eine eisige Kälte mit, meine Herren. Möchten Sie mit uns essen?", entfuhr es ihr. Damit schien sie den richtigen Ton gefunden zu haben. Die Soldaten grüßten freundlich und waren sichtlich froh, im Grenzland zwischen den Fronten Landsleuten zu begegnen. "Dürfen wir uns hier etwas aufwärmen?", fragte der Rangälteste, ein Unteroffizier. "Vielleicht haben sie irgendwo Platz für uns bis zum Morgen?"
"Natürlich", antwortete Mutter in aller Herzlichkeit. "Sie können auch eine warme Suppe mit uns essen." Die Deutschen lächelten, als sie das Aroma durch die halboffene Tür rochen. "Doch", fügte Mutter in einem aus schierer Angst erwachenden Todesmut hinzu, "es sind bereits drei Durchfrorene hier, um sich etwas aufzuwärmen. Ich bitte sie um Himmelswillen, machen sie jetzt bloß keinen Krawall."
Der Unteroffizier schien zu begreifen: "Wen haben sie da drinnen?" verlangte er barsch zu wissen. "Amis?" Mutter sah jeden Einzelnen an. "Hört mal," sagte sie langsam, "Ihr könntet meine Söhne sein, und die da drinnen auch. Einer von ihnen ist verwundet, und der ist gar nicht gut dran. Und die beiden anderen sind so hungrig und müde wie ihr. Es ist Heiligabend," sie sprach jetzt zu dem Unteroffizier, "und hier wird nicht geschossen!"
Der starrte sie an. Für zwei, drei Sekunden hörte man nur den Wind. Ich stand da und bibberte, doch Mutter nutzte den Moment. "Genug geredet!", sagte sie entschlossen, "legt das Schießzeug da auf das Holz und kommt schnell rein, sonst essen die anderen alles auf." "Tut, was sie sagt", knurrte der Unteroffizier, "Wir haben Hunger." Wortlos legten sie ihre Waffen in den winzigen Schuppen, in dem wir unsere Holzscheite aufbewahrten: Drei Karabiner, zwei Pistolen, ein leichtes MG und zwei Panzerfäuste.
Währenddessen war den Amerikanern nicht verborgen geblieben, dass eine Gruppe "Krauts" vor der Türe standen und mit dem Mut der Verzweiflung waren sie willens, sich zur Wehr zu setzen. Mutter sprach indessen hastig mit Jim auf Französisch. Er sagte etwas zu Ralph, und ich sah erleichtert, wie auch die Amerikaner mit sich reden ließen. Sie machten mit.
Als nun alle in der kleinen Stube waren, schienen sie etwas ratlos zu sein. Wie man sich als Soldat in einer solchen Situation verhält, hatten ihre Ausbilder nicht mit ihnen besprochen. Mutter war währenddessen in ihrem Element. Lächelnd suchte sie für jeden einen Sitzplatz. Wir hatten nur drei Stühle, aber Mutters Bett war groß. Dorthin setzte sie zwei der später Gekommenen, neben Jim und Ralph. Man schwieg sich an, es lag eine Gespanntheit in der Luft, die sich auf alle übertrug. Mutter machte sich wieder ans Kochen. Aber unser Hahn wurde nicht größer, und wir hatten vier Esser mehr. "Rasch," flüsterte sie mir zu, "wasch mir noch ein paar Kartoffeln und schneide sie zweimal durch. Und hol' noch etwas Haferflocken. Wenn wir die Jungen erst einmal satt haben, wird sich alles geben."
Während ich bei unseren Vorräten war, hörte ich Harry laut aufstöhnen. Einer der Deutschen setzte seine Brille auf und beugte sich über die Wunde des Amerikaners. "Sind sie Sanitäter?" fragte Mutter. "Nein," erwiderte er, "aber ich habe bis vor wenigen Monaten in Heidelberg Medizin studiert." Dann erklärte er den Amerikanern in, wie mir schien, recht fließendem Englisch, Harry's Wunde sei dank der Kälte nicht entzündet. "Er hat sehr viel Blut verloren," sagte er zur Mutter. "Er braucht jetzt einfach Ruhe und kräftiges Essen."
Die Spannung hatte sich gelöst. Selbst mir kamen die Soldaten, als sie so nebeneinander saßen, alle noch sehr jung vor. Der Unteroffizier war mit seinen dreiundzwanzig Jahren der Älteste. Am linken Ärmel seiner Uniformjacke trug er den Kubanschild, der ihn als Ostfrontkämpfer auswies. Aus seinem Brotbeutel nahm er eine Flasche Rotwein, und ein anderer brachte ein großes Kommissbrot auf den Tisch, das Mutter in Scheiben schnitt. Von dem Wein füllte sie etwas in einen Becher. "Für Harry." Der Rest wurde unter uns geteilt.
Zwei Kerzen flackerten auf dem Tisch, dazwischen stand der Kessel mit der dampfenden Suppe, auf einem Teller lag das geschnittene Brot und jeder hatte etwas Wein. Ich hatte zwischen Jim und Ralph Platz gefunden. Am Kopfende saß Mutter auf einer improvisierten Sitzgelegenheit. Auf sie waren jetzt alle Blicke gerichtet. In meinem Elternhaus war es nicht üblich gewesen, vor dem Essen gemeinsam zu beten. Mit uns am Tisch saßen normalerweise die Gesellen, der Lehrling und die Hausgehilfin. Wer da beten wollte, der tat das still für sich. Das war nun alles anders. Es war eine gehobene, fast feierliche Stimmung. Und niemand wäre es eingefallen, sich ohne weiteres über die Mahlzeit herzumachen. Ralph erfasste die Hände der neben ihm Sitzenden, Jim tat das gleiche, und schon saßen wir alle nach amerikanischer Sitte händehaltend um den Tisch, um unser aller Herrgott zu danken. Mutter sprach für uns in ergreifender Inständigkeit, sie schloss mit den Worten "und bitte, mach' endlich Schluss mit diesem Krieg."
Als ich mich in der Tischrunde umsah, bemerkte ich einige Tränen, die sich den Kriegern aus den Augen stahlen. Niemand schämte sich, alle hatten sich ihre Menschlichkeit bewahrt. Nun waren sie ganz einfach wieder die jungen Söhne ihrer sich um sie sorgenden Eltern, die einen aus Amerika, die anderen aus Deutschland, alle fern von zu Haus.
Nach dem Essen gab es starken amerikanischen Nescafe und Ananaspudding, den Jim in kleinen olivgrünen Dosen aus seiner weiten Manteltasche holte. Dann wurden Zigaretten ausgetauscht, hier "Eckstein", dort "Chesterfield" und schon hatte jeder der Gäste eine im Mund. Doch der um Harry besorgte Medikus sprach ein Machtwort: "Get out, an die frische Luft!"
Draußen war eine vor Kälte klirrende, strahlende Winternacht. Der Himmel war mit Sternen übersät und Mutter forderte uns auf, den am hellsten leuchtenden, den Sirius, anzusehen: "Das ist unser Stern von Bethlehem, der kündigt den Frieden an." Niemand sprach ein Wort. Aus der Ferne drang das dumpfe Bollern schwerer Artillerie an unsere Ohren. Dennoch schien uns jetzt der Krieg sehr weit und fast vergessen.
Dann gingen wir schlafen, die Soldaten auf dem Fußboden auf ihren dicken Mänteln, ich fand in Mutters Bett noch Platz. Harry erwachte im Morgengrauen und Mutter flößte ihm etwas ein. Sie hatte aus amerikanischem Eipulver, dem Rest Rotwein und viel Zucker einen Krafttrunk gequirlt, der es in sich hatte. Ob er auch schmackhaft war, erfuhr ich nie, doch Harry war bei Tagesanbruch sichtlich kräftiger. Zum Frühstück aß er mit uns anderen den Rest der Hühnersuppe. Dann wurden aus zwei starken Stöcken und einer deutschen Zeltbahn eine Trage für Harry gemacht. Der Unteroffizier zeigte Jim und Ralph auf einer Karte den Weg zu den amerikanischen Linien. Ein deutscher Kompass wechselte den Besitzer. "Passt auf, wo ihr geht. Viele Wege sind vermint. Und wenn ihr Eure Jabos kommen hört, winkt wie der Teufel!" Der Mediziner übersetzte alles ins Englische. Dann bewaffneten sie sich wieder, und es folgte der Abschied. Herzlicher konnte es auch unter alten Freunden nicht sein!
Sie umarmten sich fröhlich, man versprach, sich wiederzusehen: "As soon as this damn' war is over!" Jim und Ralph küssten Mutters Wangen, Harry wurde auf seine "Sänfte" gesetzt, und mit Hallo, aber auch mit etwas Wehmut trennten sich unsere Weg. Manchmal drehten sie sich um und winkten. Wir schauten ihnen nach, bis sie im Wald verschwunden waren. "Das sind Menschen genau wir wir", sagte der Unteroffizier halblaut.
Den Krieg und jene Nacht in den Ardennen vergaß ich nie. Oftmals, wenn ich am winterlichen Tropenhimmel den hell glitzernden Sirius erblicke, scheint er mich zu grüßen wie einen alten Freund. Unwillkürlich gedenke ich dann meiner Mutter und jener jungen Soldaten, die als Feinde zusammentrafen und als Kameraden auseinandergingen.
Fritz Vincken

1959 verließ Fritz Vincken Deutschland. 1971 eröffnete er in Honolulu auf Hawaii eine deutsche Spezialitätenbäckerei, die heute von seinen Kindern geführt wird. 1964 schrieb er seine Erinnerungen an das unvergessliche Weihnachtsfest 1944 nieder.Sein Wunsch, alle Beteiligten wieder zusammenzubringen, hat sich leider nicht erfüllt. Seine Mutter starb 1966. Nach den deutschen Soldaten suchte er vergeblich - wahrscheinlich sind sie noch in den letzten Kriegsmonaten gefallen *
Doch durch einen glückliche Zufall fand er wenigstens Ralph wieder. 1996 besuchte er ihn in einem Pflegeheim in Frederick/USA. Ralph besaß noch den deutschen Wehrmachtskompass. Monate später wurde auch Jim, damals 76, in Ohio gefunden. Harry, der damals Verwundete, war bereits 1972 gestorben. Auch Ralph ist mittlerweile tot. So leben heute nur noch zwei Menschen, die von diesem Wunder des Friedens mitten im Krieg berichten können. Fritz Vincken ist seit vielen Jahren Mitglied im Volksbund.
(Aus einem Mitteilungsblatt des Volksbunds deutsche Kriegsgräberfürsorge. - Der Redaktion als Beitrag für die Weihnachtsausgabe empfohlen von Otto Otterbein)